Feedback

Das Feedback kann völlig unbewusst erfolgen, oder nonverbal, also zum Beispiel über Gesten und Mimik. Es ist unglaublich wichtig. Wer keine Feedbacks bekommt, kann sich nicht entwickeln, und dabei spielen positive wie negative eine große Rolle.

Um das Feedbacken ein wenig zu erleichtern gibt es einige Regeln. Der Feedback-Geber darf seine Beobachtungen und seine Gefühle dabei zum Ausdruck bringen. Es geht dabei um ganz persönliche Dinge, darum sprechen wir auch per „ich“ und nicht per „man“. Er kann interpretieren und Wünsche äußern. Dabei offenbart er sich, sagt ehrlich seine Gedanken. Diese können nie falsch sein und ein „Das stimmt aber nicht“ vom Feedback-Nehmer ist unangebracht. Die eigenen Gefühle stimmen immer.

Der Feedback-Nehmer soll zuhören, Verständnisfragen sind erlaubt, keine Rechtfertigungen. Am Anschluss an ein Feedback, kann der Empfänger zum Geber werden oder seine Gedanke äußern. Manchmal trifft ein Feedback ganz schön ins Herz, tut gut oder auch weh. Es handelt sich aber immer um die Empfindungen und Beobachtungen einer Person, ein anderer denkt darüber vielleicht anders und so bleibt es jedem Feedback-Bekommer selbst überlassen, mit dem Feedback zu tun was er will.

Die Feedback-Regeln sind nicht starr. Und außerdem kannst Du auch in jedem Gespräch, ohne dass Dein Partner weiß, was ein Feedback ist, ihm eines geben. Es ist nämlich nicht nur zum Feedbacken gedacht, im normalen Gespräch macht es sich auch ausgezeichnet, sich ein bisschen an diese Regeln zu halten. Hier sind nochmal kurz als Tabelle die Grundregeln zum Geben und Nehmen von Feedback:

 

 

 Feedback-Geber/in

Aussagen über Dein/e...  

Zum Beispiel so: 

 1.   

        

 Wahrnehmung 

Ich habe dies oder jenes  gesehen oder gehört... 

 2.

  

  Gefühl

Das hat auf mich so und so gewirkt ...
Mir kam das vor, als ob...

 3.

 

 Interpretation

Ich habe mir gedacht, daß dies jenen Grund hat...

 4.

   

 Wunsch

Ich würde mir wünschen, daß ...

Für die Zukunft erhoffe ich mir dabei ...

 

 

 

Feedback

Empfänger/in

 Aktionen

Zum Beispiel so:

 1.   

      

 Zuhören                

... (mal den/die andere reden lassen) 

 2.

    

 Verstehen

Kannst Du mir noch ein anderes Beispiel nennen für...

Wann ist es Dir das letzte mal so gegangen mit mir?

 3.

   

 nicht Rechtfertigen

... (der/die andere schildert seine/ihre Eindrücke nicht, um Dich anzugreifen, sondern, damit Du mehr über Dich erfährst)

 4.

     

 Sortieren

Was Du über...gesagt hast, hilft mir sehr, aber mit Deinem Feedback zu ...kann ich gerade noch nichts anfangen. Ich werde darüber Nachdenken (oder noch jemand anderes um ein Feedback bitten).

 

Ein Feedback ist eine tolle Sache - leider bekommt man es selten. Bedanke Dich deshalb immer bei jemandem, der Dir ein Feedback gibt. Jede/r Feedback-Empfänger/in kann im Anschluss auch zum/r Feedback-Nehmerin werden.

 

 

 

 


 
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