Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz

In diesem Gesetz, dass es seit 1991 gibt, wird die Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland geregelt.

 

Es ist ein Teil des Sozialgesetzbuchs und läuft deshalb auch unter dem Namen SGB VIII.

 

Das herausragend neue am KJHG war 1991, dass es für alle in Deutschland lebenden Kinder und Jugendliche gilt, mit Ausnahme von Kindern, bei deren Familien der Aufenthaltsstatus noch nicht geklärt ist. In § 1 heißt es nämlich : "Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."

 

Nach dem KJHG können Kinder und Jugendliche auch auch ohne ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigte an das Jugendamt oder an Beratungsstellen wenden.

 

Inbezug auf die Jugendrotkreuzarbeit ist das KJHG wichtig, denn

- es regelt, was die Themen der Jugendarbeit sein sollen (§ 11).

- das ehrenamtliche Mitbestimmung durch die Mitglieder sein muss (§ 12).

- was ein anerkannter Träger der Jugendarbeit ist (§ 73-75).

 

Es ist für das Jugendrotkreuz sehr wichtig, ein anerkannter Träger der Jugendhilfe zu sein, da wir nur dann überhaupt Zuschüsse der Kreise, des Landes, des Bundes oder auch z.B. der Aktion Mensch beantragen können.

 

Als Jugendorganisation des Deutschen Roten Kreuz sind wir nach KJHG § 75 anerkannt ohne weitere Nachweise zu erbringen. Das ist für andere Jugendverbände schon schwieriger - sie müssen ein spezielles Nachweisverfahren durchlaufen.

 

Eine Komplettversion des KJHG mit leicht verständlichen Kommentaren könnt Ihr herunterladen unter

http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=3578.html .

 


 
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