Medien

Wer mit Öffentlichkeitsarbeit eine Vielzahl an Menschen erreichen möchte kommt meist nicht drum herum etablierte Medien für die Sache einzusetzen. Auch wenn regionale Medien wie Tageszeitungen immer mehr an Bedeutung verlieren, stellen sie immer noch eine sehr gute und relativ einfache Methode der Öffentlichkeitsarbeit dar.

Eine Idee wie man Medienarbeit planen und durchführen kann, könnt ihr dem Folgenden entnehmen.

 

Die Konzeption

Wenn ihr Öffentlichkeitsarbeit betreiben wollt, dann müsst ich ihr euch erst einmal überlegen wen ihr ansprechen wollt. Wenn ihr beispielsweise Mitglieder für eine neue Jugend - Gruppe sucht, dann müsst ihr andere Medien benutzen, wie für das „Spender-Gewinnen“ für den neuen Jugendraum. Während sich in letzterem Fall die örtliche Tagespresse wahrscheinlich am besten eignet, eignen sich wohl Stadtmagazine oder Veranstaltungskalender für erstere besser. Bei Kindern ist noch zu beachten, dass diese meist über ihre Eltern oder Lehrer informiert werden. Die Zielgruppe beim Ansprechen von Kindern sind also meist deren Eltern.

Also, überlegt Euch: Wer soll informiert werden? Welche Medien werden von der Zielgruppe genutzt? Reicht eine einmalige Veröffentlichung? Wie kann man die Zielgruppe am besten ansprechen?

Die folgende Tabelle soll euch als Anhalt dienen, welche Medien ihr benutzen könntet:

Alter Mögliche Medien
6-13 Tageszeitung (Kinder werden über die Eltern erreicht ), Stadteilblätter, Plakate in Schulen, Regionalfernsehen
14-18 Plakate in Schulen oder Treffs, Stadtmagazine, Veranstaltungskalender, Radio
18-30 Stadtmagazine, Veranstaltungskalender, Tageszeitung, Regionalfernsehen, Radio
ab 30 Tageszeitung, Stadtmagazine, Stadtteilblätter, Regionalfernsehen, Radio

So, nun haben wir schon den größten Teil für unsere Konzeption gemacht. Wir wissen nun, wen wir ansprechen und welche Medien wir verwenden wollen. Dann kann´s losgehen.

 

Die Durchführung der Medien-Aktion

Wichtig hierbei ist nun die Zeitplanung. Überlegt euch, wann die Veröffentlichung am besten wirkt. Wenn ihr beispielsweise erst am Tag der Veranstaltung eine Anzeige veröffentlicht, dann kommen wohl weniger, wie wenn ihr diese ein bis zwei Tage vorher einstellen lassen habt. Oft haben die Leute dann nämlich schon was vor und kommen dann eben nicht.

Auch werden die Redakteure der Zeitungen, der Radiosender nur ungern eine Woche später über ein Ereignis bereichten wollen. Also: Timing ist alles. Überlegt genau was ihr wann und wie machen wollt. Was hierbei sinnvoll sein könnte, seht ihr auf den Seiten der einzelnen Medien. Dort könnt ihr euch auch Tipps holen wie ihr es am besten macht.

 

Die Nacharbeit

Nach dem „großen Tag“ ist es sinnvoll alle Veröffentlichungen irgendwie festzuhalten. Zeitungsberichte und Texte könnt ihr in einen Ordner packen, Radio und Fernsehberichte aufzeichnen oder zumindest in eurem Ordner vermerken.

Solltet ihr wieder mal was machen wollen, dann könnt ihr nämlich dort nachschauen was ihr damals gemacht habt. Und steht einmal ein Jahresbericht oder gar eine Jubiläumsschrift an, derjenige der auf euren Ordner zugreifen kann wird glücklich sein.


 
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